Häufige Fragen & Antworten
Allgemeine Fragen
Wie buche ich die Kotprobenuntersuchung?
Über diese Seite können Sie eine Untersuchung beaftragen und finden alle Infos zum Ablauf: Infos für Kunden
Wie buche ich die Gesundheitsberatung?
Eine Beratung können Sie hier buchen.
Wie kann ich bezahlen?
Nach erfolgter Beprobung oder Beratung senden wir eine Rechnung per Mail.
Gibt es Rabatte bei mehreren Tieren?
Rabatt geben wir bei größeren Beständen >10 Pferde und der Möglichkeit einer Sammelrechnung an einen Rechnungsempfänger.
Werden die Kosten von der Tierkrankenversicherung übernommen?
Das müsste man bei der jeweiligen Versicherung abklären, ob diese unsere Rechnungen als Prophylaxeleistungen anerkennen.
Allgemeine Fragen zur ZSE
Welche Würmer und Parasiten sind üblich bei uns in Deutschland und was können sie anrichten?
In Deutschland sind die Pferde vor allem von Strongyliden (Strongylus spp.) und hier vorallem von den Arten der Kleinen Strongyliden (Cyathostominae) geplagt. Die 3 Arten des Großen Strongyliden – Strongylus vulgaris, Strongylus edentatus und Strongylus equinus- sind in D durch das in den 60er Jahren etablierte „Intervall-Dose-Program“ nahezu ausgerottet. Bei Importpferde werden sie leider immer wieder nachgewiesen, daher raten wir bei Importpferden mit unklarer Entwurmungshistorie zur Durchführung von „Safe Start“ und bei allen Pferden die an der ZE teilnehmen zur regelmäßigen zusätzlichen Durchführung von Larvenanzuchten.
Desweiteren sind in D sehr häufig – gerade bei Jungpferden unter 3 Jahren – Spulwürmer (Parascaris equorum), Pferdebandwürmer (Anoplocephala spp) und Pfriemenschwänze (Oxyuris equi) anzutreffen.
Sehr selten sind Befälle mit Leberegel (Fasciola hepatica) und Lungenwürmer (Dictyocaulus arnfieldi) nachzuweisen, zumal hier das Pferd ein Fehlwirt ist und es für eine Infektion immer eine Wechselbeweidung mit infizierten Wirtstieren braucht. Der Leberegel benötigt zur Entwicklung zusätzlich noch einen Zwischenwirt die „Zwergschlammschnecke“.
Wie oft sollte ich eine Kotprobe bei meinem Tier untersuchen lassen?
Im ersten Untersuchungsjahr, dem sogenannten „Kategorisierungsjahr“ (Stichtag ist das Datum der ersten Einsendung) werden in regelmäßigen Abständen, abhängig von den Befunden, 4 Kotproben untersucht. In den Folgejahren richtet sich die Menge der Untersuchungen nach den Befunden im ersten Jahr, dem Alter des Pferdes und den Haltungsbedingungen.
Welche Methode ist die sicherste Variante?
Insgesamt ist eine durch Kotproben begleitete Entwurmung deutlich zuverlässiger, als ein blindes Eingeben von Wurmkuren mehrmals jährlich. Vor allem durch die Wirksamkeitskontrollen kann der Erfolg der gegebenen Behandlung sichergestellt werden.
Eine 100% Sicherheit gibt es weder in der Strategischen noch in der Zeitgemässen Selektiven Entwurmung, eine sinnvolle von Experten begleitete Kombination von Beprobung und Wurmkurgabe verringert die Chance auf wurmbedingte Erkrankungen aber erheblich.
Warum ist eine Kotuntersuchung sinnvoller als pauschales Entwurmen?
Die Kotprobenuntersuchng zeigt uns, wie gut das Pferd mit dem Wurmdruck im Bestand zurechtkommt. Das ist zum einen wichtig, um zu kontrollieren, wie gut die Immunität des Einzelpferdes ist und auch, vor allem wenn mehrere oder alle Pferd im Bestand beprobt werden, ob man ggf. die Hygienemaßnahmen im Bestand verbessert werden sollten.
Siehe auch vorherige Frage/Antwort.
Erkenne ich äußerlich auch ohne Untersuchung, ob mein Tier an Parasiten leidet?
Das ist abhängig von der Endoparasitenart. Ein hoher Spulwurmbefall bei Jungpferden ist oftmals schon zu erkennen, diese Pferde sind bei entsprechendem Befall oft rippig, haben aber einen dicken Bauch und zeigen deutliche Entwicklungsverzögerungen.
Strongylidenbefall ist in der Regel äußerlich nicht zu erkennen. Bei hohem Befall zeigen die Pferde manchmal eine verminderte Leistungsbereitschaft. Diese Symptomatik trifft auch für Bandwurmbefall zu.
Oxyuren sind in der Regel daran zu erkennen, dass die Pferde stark den After und Schweif scheuern. Oft erkennt man auch die typischen gelblichen Eiablagerungen der Oxyurenweibchen auf der Haut, am Anus oder es sind adulte Würmer auf dem Kot zu sehen.
Werden Würmer zunehmend Resistent?
Zunächst muss man den Begriff „Wirkstoffresistenz“ erklären: er bedeutet nicht, dass das Pferd eine Resistenz gegen einen Wirkstoff hat, sondern das bestimmte Endoparasitenarten in einem bestimmten Pferd und/oder Bestand eine Mutation durchlaufen haben und somit eine Resistenz gegen einen Wirkstoff erworben haben.
Diese Mutation wird dann an die folgenden Generationen dieses Endoparasiten weitervererbt und damit wird die Population der wirkstoffresitenten Würmern immer größer.
Das Problem mit der Resistenzentwicklung bzw mit einer bekannten Resistenz kann man durchaus vermeiden bzw rückgängig machen, indem man sogenannte „Refugien“ schafft. Refugien sind Würmer, die nicht mit den jeweiligen Wirkstoffen in Kontakt kommen und daher keine Resitenz bilden können.
Durch die Wirksamkeitskontrolle mittels Eizahlreduktionstest im Rahmen der ZSE kann man unwirksame Medikamente erkennen und durch die Verwendung wirksamer Medikamente die resitente Parasitenpopulation beseitigen.
In meinem Stall wird die Entwurmung x mal im Jahr einfach vorgeschrieben. Nutzt es dann trotzdem ein Labor wie euch zusätzlich zu befragen?
Ja eine Beprobung ist immer sinnvoll, da man nur dann weis, wie der Endoparasitenstatus des Pferdes ist und/oder man nach der Behandlung überprüfen kann, ob die verwendeten Medikamente auch ihre Wirkung getan haben.
Was kann ich vorbeugend machen, um Würmer zu vermeiden?
Gute Weide- und Stallhygiene ist das A und O für die Vorbeugung eines hohen Wurmdrucks. Auch der in früheren Jahren bekannte Schwamm im Putzkasten zur täglichen Anusreinigung hat seine Berechtigung zur Vorbeugung von Verbreitung der Oxyureninfektionen. Die tägliche Anusreinigung mit Einwegtüchern sollte ebenso selbstverständlich sein, wie Hufe auskratzen.
Es gibt auch diverse Anbieter, die über Kräuterfutter Parasiten vorbeugen wollen. Dazu ist zu sagen, dass es kaum Kräuter o.ä. gibt, die die Endoparasiten wirklich töten können. Der früher verwendete „Wurmfarn“ (meist Rainfarn) wurde vor einigen Jahren schon, aufgrund hoher Nebenwirkungen, auf die Negativliste der Phytotherapeutika gesetzt und darf nicht mehr verkauft werden. Vielfach wurde nachgewiesen, dass diese Kräutermischungen u.U. sogar die Eiausscheidung der Strongyliden herabsetzen und dadurch zu falsch negativen Ergebnissen bei der Kotuntersuchung führen können.
Auch mit Homöopathischen Anwendungen kann man nur mittels individuell ausgewähltem Konstitutionsmittel die Gesamtkonstitution des Pferdes verbessern, um ihm zu helfen, selber mit dem Wurmdruck umzugehen. Eine „Entwurmung“ (= abtöten der vorhandenen Endoparasiten) ist mit Globuli nicht möglich.
Ist eine Kotprobe auch bei jungen Tieren möglich/sinnvoll?
Ja das ist möglich, allerdings müssen hier die Untersuchungsintervalle auf den Befall, sowie die Haltungsbedingungen angepasst werden. Meist ist eine frequentere Beprobung und/oder Behandlung notwendig. Einige Labore bieten für Jungpferde eine Flatrate für die Beprobung an, um die Kosten im Rahmen zu halten. Gerade der Spulwurm verursacht aufgrund seiner Körperwanderung große Schäden und zeigt inzwischen schon sehr oft Wirkstoffresistenzen, wodurch es in vielen Aufzuchtbetrieben mit hohem Jungpferdeanteil häufig zu großen Problemen mit Wurmbefall kommt.
Probenentnahme & Versand
Wie nehme ich eine Kotprobe richtig?
Es empfiehlt sich, bei der Erstuntersuchung mehrere Proben von verschiedenenTage bzw. verschiedenen Kotabsätzen gesammelt werden, das erhöht die Nachweischance auf ein Bandwurmeipaket.
Bei unklarem Bandwurmstatus im Bestand kann zusätzliche ein EquiSal Speicheltest durchgeführt werden.
Bei den Sammelproben bitten wir darum, die Proben getrennt einzutüten und mit Namen des Pferdes und Datum/Uhrzeit zu versehen. Die Proben sollten während der Sammelzeit kühl gelagert werden.
Für die Kontrollkotproben benötigen wir nur eine frische 1 Tages Probe, da die Strongyliden und Spulwürmer Dauerausscheider sind.
Welche Probenmenge muss ich entnehmen?
Wir benötigen keinen ganzen Pferdehaufen, sondern pro Probe sollte eine Handvoll Kot eingetütet werden (ca 100-150gr), am besten mit einem Einweghandschuh die Probe aufnehmen, den Handschuh über die Hand und die Probe abstreifen und verknoten, beschriften (Pferdename und Datum) und das ganze nochmals in eine Plastiktüte / Zipperbeutel auslaufsicher verpacken.
Muss der Kot frisch sein?
Der Kot sollte möglichst frisch vom Boden entnommen werden und anschließend für einige Stunden im Kühlschrank gelagert werden.
Bei einer Sammlung über mehrere Tage, einfach den Kot so lange im Kühlschrank lagern, bis alle Proben gesammt wurden und verschickt werden können.
Kann ich mehrere Tiere in einem Behälter einschicken?
Ja, der Kot von mehreren Tiere kann je einzeln verpackt in einem gemeinsamen Karton zu uns geschickt werden. Wichtig dabei ist, dass jede Tüte EINES Tieres mit dem Name des Tieres und dem Datum der Probeentnahme mit einem wasserfesten Stift beschriftet ist.
Es darf nicht der Kot von mehreren Tieren in einer Tüte verpackt werden, da wir die Tiere sonst nicht mehr zuordnen können!
Wie lagere ich die Probe zwischen Einsammeln und Versenden?
In der Zeit zwischen Einsammeln und Postversand sollten die Proben gekühlt (Kühlschranktemperatur) gelagert werden. Im Sommer empfehlen wir Kühlakkus und Thermotaschen oder Styroporboxen (diese sind gegen Portokosten bei uns im Labor erhältlich) zu verwenden.
Wie lange ist eine Probe haltbar (z. B. bei warmem Wetter)?
Wie versende ich die Probe richtig?
Die Einsendformulare sind auf unserer Homepage zu finden.
Zur Ersteinsendung brauchen wir pro Pferd einen Anamnesebogen, sowie für alle Pferde zusammen einen Untersuchungsauftrag.
Für die Kontroll-/ oder Wirksamkeitskotproben benötigen wir nur noch den Untersuchungsauftrag.
Wie oft muss man eine Kotprobe einschicken, damit man ein einigermaßen gutes Ergebnis haben kann?
Die ZSE dient auch der Gesundheitsvorsorge, daher sollten Pferdebesitzer hier bereit sein, etwas Zeit und Geld zu investieren, damit das Pferd/die Pferde keinen Schaden durch Wurmbefall erleidet.
Im ersten Jahr (Kategorisierungsjahr) sollten 4 Proben untersucht werden, in den Folgejahren wird die Menge an die Ergebnisse angepasst. Dadurch sinken gerade bei Niedrigausscheidern mittelfristig die Kosten deutlich im Vergleich zu einer mehrmals jährlichen Strategischen Entwurmung.
Woher weiss ich, dass mein Paket eingegangen ist?
Nach Probeneingang bei uns schreiben wir jedem Einsender eine Eingangsmail.
Analyse & Laborablauf
Wie funktioniert die Untersuchung?
Was genau untersucht ihr?
Bei Bedarf (erhöhte Eimenge bei Strongyliden und/oder Spulwurm) erfolgt anschließend automatisch eine McMaster Eizahlzählung zum quantitativen Endoparasitennachweis (EpG = Eier pro Gramm Kot).
Bei der Anforderung eines Endoparasitenprofil plus führen wir bei Nachweis von entsprechenden Mengen an Strongylideneiern zusätzlich einen Larvenanzucht zur Unterscheidung Großer und Kleiner Strongylidenarten durch.
Gibt es Parasiten und Würmer, die nicht nachgewiesen werden können?
Hier gilt nach wie vor, bei unklarem Status sollten die Pferde 1 x jährlich gegen Bandwurm behandelt werden.
Magendasseln werden gerne zu den Endoparasiten gezählt, obwohl hier die Dasselfliege das Pferd nur zum Überwintern der Larven nutzt. Die Dasselfliege legt in den Sommermonaten ihre Eier auf das Fell der Pferde ab und die Pferde nehmen bei der Fellpflege die Eier und Larven auf, diese wandern zunächst in die Maulschleimhaut ein und dann weiter in den Magen, dort überwintern sie. Im kommenden Sommer verlassen die Larven das Pferd wieder, um ihre Entwicklung zur Fliege fortzusetzen. Auch hier gilt, bei unklarem Dasselstatus sollte im Winter (am besten gemeinsam mit dem Bandwurmwirkstoff) gegen Dasseln entwurmt werden.
Was genau ist das McMaster-Verfahren?
Das sogenannte „modifizierte McMaster Verfahren“ ist eine Untersuchungsmethode, bei der der Kot mit Hilfe spezieller Untersuchungskammern untersucht wird. Dabei werden nach Aufbereitung des Kots in einer speziellen Kammer die genaue Anzahl der jeweilig gefundenen Endoparasitenart ausgezählt. Diese Zahl ergibt dann den EpG = Eier pro Gramm Kot Wert, dieser ist sehr wichtig für den Eizahlreduktionstest 14 Tage nach Eingabe einer notwendigen Wurmkur.
Weitere Informationen zum McMaster-Verfahren finden Sie >hier<
Wie zuverlässig ist der Nachweis?
Die Aussagekraft der Proben ist bei entsprechender Sammlung sehr zuverlässig. In der Kotprobenuntersuchung können wir nachweisen, ob im Moment der Sammlung erwachsene Würmer im Darm sind, die Eier ausscheiden. Diese Eiausscheidung führt zur Reinfektion bei allen Pferden einer Herde. Ein negativer Befund sagt aber nicht aus, dass das Pferd keinerlei Wurmstadien in sich hat.
Durch die frequente Wiederholung in passenden Abständen bekommen wir über das Jahr eine gute Aussage zu Veränderungen im Endoparasitenstatus.
Wie lange dauert die Auswertung?
Die Auswertung dauert bei uns ca 5 Tage nach Probeneingang bis die Befunde im Portal eingetragen sind.
Ergebnisse & Empfehlungen
Wie erhalte ich die Ergebnisse?
Die Befunde stellen wir in unserem Befundportal online zur Verfügung, hier werden die Befunde eingetragen und wir sowie der Tierbesitzer /Stallbetreiber hat eine schöne Übersicht über den Verlauf der Befunde.
Was bedeuten die Ergebnisse?
Die Ergebnisse können in einer Online-Beratung analysiert werden und Empfehlungen mitgegeben werden.
Hier finden Sie alle weiteren Informationen zur Beratung: Gesundheitsberatungen
Muss ich mein Tier entwurmen, auch wenn keine Parasiten gefunden wurden?
Ja das kann durchaus vorkommen, z.B. die Winterbehandlung bei unklarem Bandwurmstatus oder der Sichtung von Magendasseleier auf dem Fell der Pferde im Sommer oder auch die Sichtung von Oxyuris equi Eiablagen oder würmer können ein Grund sein, auserhalb der ZSE Beprobung eine Wurmkur zu geben.
Hier sind wir auf die Mitarbeit des Einsenders angewiesen, dass uns solche Sichtungen gemeldet werden!
Was passiert, wenn Parasiten gefunden werden?
Bei nachgewiesenem, behandlungsbedürftigen Endoparasitenbefall geben wir eine Behandlungsempfehlung sowie den Zeitraum der nächsten Untersuchung auf dem Befund mit an.
Die entsprechenden Wurmkuren sollten beim Haustierarzt gekauft werden.
Erfolgt kein behandlungsbedürftiger Nachweis geben wir den Zeitpunkt der nächsten Beprobung auf dem Befund mit an.
Müssen Pferde mit Wurmbefall von anderen Pferden getrennt werden?
Von adulten Würmern sowie den Eiern im frischen Kot geht keine Ansteckungsgefahr aus. Alle Wurmarten müssen nach der Ausscheidung der Eier erst eine längere Entwicklung auserhalb des Körpers durchlaufen, um in ein infektiöses Stadium zu gelangen.
Aber wir empfehlen schon, die behandelten Pferde in den ersten 3-5 Tagen nach der Eingabe nicht auf die Grasweide zu stellen, dies dient dem Schutz des Bodenlebens und des Grundwassers, da der Kot in dieser Zeit teils hohe Konzentrationen des verwendeten Wirkstoffs aufweist und dieser sollte nicht ins Erdreich ausgeschwämmt werden. Die Wirkstoffe sind nicht nur hochgiftig für Pferdewürmer, sondern je nach Wirkstoff auch problematisch für eine Vielzahl von Bodenlebewesen und Wasserbewohner wie Fische usw.
Wie gehe ich dann mit der Boxenhygiene in der Zeit um?
Der Umfang der nötigen Boxenhygiene ist stark abhängig von der Endoparasitenart, die das Pferd ausscheidet.
Bei Strongyliden und Bandwurm findet die Aufnahme der Larven bzw. Finnen mit dem Gras statt, hier ist die Weidehygiene das wichtigste.
Bei Spulwurm und Oxyuren findet die Übertragung vor allem in der Box/ Offenstall durch fressbare Einstreu und Heu vom Boden statt.
Generell sollten die Boxen und Offenstallflächen täglich gründlich gemistet werden, um die Ausbreitung der Endoparasitenstadien zu vermeiden.
Muss ich nach der Wurmkur etwas beachten?
Nach einer Wurmkur ist keine speziellen Füterung oder Darmsanierung notwendig – die Wirkstoffe werden nur zu einem kleinen Teil über den Körper verstoffwechselt, der größte Teil des Wirkstoffs wirkt nur im Darm auf die Endoparasiten und wird anschließend wieder mit dem Kot ausgeschieden.
Eine gesunde, bedarfsgerechte Fütterung mit ausreichend qualitativ hochwertigem Grundfutter sind ausreichend, um eine Wurmkur zu begleiten. Alles was man zusätzlich füttert, belastet den Oranismus mehr als es nützt.
Was mache ich bei wiederholtem Parasitenbefall?
Zeigt sich ein Pferd im Verlauf der Beprobung als Hochausscheider, macht es Sinn die Gegebenheiten vor Ort näher zu beleuchten und ggf die Strategie entsprechend anzupassen.
Hat das Pferd eine ungeügende Immunität und kommt mit dem Wurmdruck im Bestand nicht klar, lässt sich ein gutes Management aus einer Kombination von Beprobung dun Behandlung für dieses Pferd besprechen.
Haben Sie noch offene Fragen?
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