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Wie kommen Kotproben gut bei uns an?

Vilsbiburg — im Sommer nehmen die Pakete gerne einen Geruch an, der Zustelldienste abschreckt. Das muss nicht sein. Immerhin ist es auch nachteilig für die Probe selbst, wenn enthaltene Parasiteneier bei höheren Temperaturen "gebrütet" werden. Wie kann man dies alles verhindern?

An warmen Sommertagen sollten die Kotproben vor der Wärme der Außenluft geschützt werden.

Wer von mehreren Pferden Proben sammelt (z.B. bei einer Stallentwurmung, wo jeder Pferdebesitzer seine Probe an eine Sammelstelle bringt), besorgt sich am besten einen (Camping-) Kühlschrank, der für den Tag der Sammlung in Betrieb genommen wird. Diesen entsprechend vorher einschalten, dass er bereits kühl ist, wenn die erste Probe eingelegt wird. Dieser Kühlschrank hat auch im Winter seinen Sinn, wo seine Isolierung die Proben vor zu tiefen Temperaturen schützt. Da er pro Jahr nur selten in Betrieb ist, ist hier durchaus ein alter Kühlschrank noch sinnvoll eingesetzt, der für den Haushalt längst zu viel Strom verbraucht.

Zum Versand kann man sich in Apotheken beispielsweise Styroporkisten besorgen (Apotheken bekommen in solchen ihre Medikamente) und die Proben dort hinein packen. Legt man einen Kühlakku bei, ist dieser durch Zeitungspapier von der Probe zu trennen, damit die Probe nicht versehentlich durch den Kontakt gefriert.

Die Styroporbox ist am einfachsten in Packpapier zu packen.

Verpackung der Proben innerhalb der Box

Innerhalb der Box sollten die Proben gut mit einem wasserfesten Stift beschriftet werden und in eine zusätzliche Plastiktüte (Zipbeutel, Gefrierbeutel o.ä.) eingepackt werden. Der wasserfeste Stift ist nötig, damit bei Bildung von Schwitzwasser die Beschriftung nicht verwischen kann. Sind Beschriftungen derart verwischt wie unten im Bild gezeigt, muss die Probe verworfen werden, weil sie nicht mehr zugeordnet werden kann. Beim Beschriften bitte auch darauf achten, dass die Beschriftung keinesfalls im Knoten verschwindet, damit wir diesen nicht mühsam öffnen müssen. Wir schneiden normalerweise den Knoten einfach ab. Der zusätzliche Beutel außen um den Entnahmebeutel oder -handschuh herum bietet eine weitere Sicherheit vor Schwitzwasser.

Auch sollte der Untersuchungsauftrag vor Schwitzwasser geschützt werden, indem er nicht in derselben Tüte auf Reisen geht wie der Probenbeutel an sich. Diesen eventuell in eine Folie einlegen, definitiv aber außerhalb der Proben-Außentüte im Paket unterbringen.

Auf Wunsch und bei Übernahme der Portokosten werden Boxen und Kühlakkus vom KoProLab Keck zurückgeschickt.

Für weitere Informationen zum Labor und zur ZSE kontaktieren Sie bitte
KoProLab Keck
Marie-Jose (Nana) Keck
Siebengadern 38
84140 Gangkofen
Tel 08722-7109140

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